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Turmkreuz


Gedanken
zum Turmkreuz

Liebe Leserinnen und Leser,

das Zeichen des Kreuzes ist für uns als Christen das wichtigste Zeichen. Es erinnert uns daran, dass Jesus Christus bereit war , als Mensch auf unserer Erde zu leben, auch große Not zu durchleben, dass er auch bereit war, für uns zu sterben. In der Geschichte des Christentums gab es zu allen Zeiten viele verschiedene Formen des Kreuzes.

Unser Turmkreuz wurde von einem Münchner Künstler, von Werner Mally geschaffen. Von ihm stammen auch Altar, Taufstein und Kanzel in unserer Philippuskirche

Der Künstler, Werner Mally hat zum Turmkreuz erklärt: Das Kreuz soll körperhaft wirken. Der gebogene aufstrebende Querbalken lässt daran denken, dass Jesus so am Kreuz hing. Die Form des Querbalkens lässt uns auch an ausgestreckte Arme denken, die uns umarmen. Beim Querbalken auf der rechten Seite ist am Ende einwenig von dem Doppel-T–träger weggelassen worden, um den Eindruck einer ausgestreckten, sich öffnenden Hand zu bewirken.

Der aufstrebende Querbalken erinnert in seiner Form auch an den auferstandenen Christus, der zum Segen seine Arme ausstreckt. Beim senkrechten Balken gibt es auf der linken Seite, etwa auf Höhe des Herzens eine Auslassung als ein Zeichen der Passion Jesu. Auch an den Enden des senkrechten Balkens hat der Künstler Auslassungen vorgenommen. Das Kreuz wurde nirgendwo einfach gerade abgeschnitten.

Es verstärkt den Eindruck, dass das Kreuz Jesu Himmel und Erde verbindet. Der Künstler hat sich bewusst bei diesem Kreuz für eine Assymetrie entschieden , zu sehen etwa beim Querbalken, bei dem linker und rechter Teil unterschiedliche Länge haben.

Es vermittelt, dass jeder eine andere Sicht auf das Kreuz hat. Die Assymetrie insgesamt bringt zum Ausdruck, dass das Sterben Jesu am Kreuz etwas Einmaliges ist.

Pfarrer Peter Fuchs


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