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Zur Hauptseite "Historie"von Vikarin Heidi Herbert zur Pfarrerin z. A. Heidi Herbert



 

Vikarin Heidi Herbert (2004-2006)

Einführung in der Philippuskirchengemeinde Eisingen:
 

Liebe Gemeinde, liebe Gäste,

das Predigerseminar in Bayreuth hat im Zusammenwirken mit unserem Würzburger Dekan in diesem langsam beginnenden Frühjahr Frau Herbert als Vikarin in unsere Gemeinde geschickt. Es ist verbunden mit der Hoffnung, dass sie hier in der Gemeinde ein gutes Lernfeld findet, um gute Erfahrungen für den Beruf einer Pfarrerin zu sammeln.

Wir freuen, uns sehr , dass Sie zu uns gekommen sind und zusammen mit ihrem Mann eine Wohnung in Waldbrunn gefunden haben.

Am 1. März bereits hat Frau Herbert ihren Dienst bei uns begonnen. Wir haben schon viele Wege gemeinsam zurückgelegt: in die Schule zum Religionsunterricht, Besuche, Taufgespräche, Pfarramt, Kapitelskonferenz., Kirchenvorstandssitzung, auch eine Konfirmandenzeit am letzten Wochenende in Rothenburg.

Ich freue mich sehr zu spüren, dass Frau Herbert für die verschiedenen Aufgaben in einer Gemeinde sehr motiviert ist. Und in ihrem Gepäck bringt sie einen Reichtum an Lebenserfahrung und theologischem Studium mit.

Pfarrer Peter Fuchs

Die zweieinhalbjährige Ausbildungszeit zur Pfarrerin findet mit dem Ordinationsgottesdienst für Frau Herbert ihren Abschluss.

Vikarin Herbert hat sich zusammen mit ihrem Mann ganz auf unsere Kirchengemeinde eingelassen und sich mit großem Engagement und Liebe mit ihren Talenten eingebracht. Zugleich konnte sie auch unserer Gemeinde sehr gute Impulse geben und Gemeindeleben weiter entfalten. Zu denken ist etwa an eindrückliche Familiengottesdienste, von Teams vorbereitet und gestaltet oder an verstärkte Besuchsarbeit.

Frau Herbert war abzuspüren, dass ihr die Feier von Gottesdiensten und dabei das Einbringen persönlicher Überzeugung viel Freude bereitet. Gute Spuren Ihres Wirkens werden bleiben , dazu auch gewachsene freundschaftliche Beziehungen.

Ganz herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit. Wenn ihr Weg nun, zunächst für ein Jahr, in die Klinikseelsorge nach Würzburg weiterführt, so möge Gott sie behüten und segnen.

Pfarrer Peter Fuchs

Nach 2 1/2 Jahren verabschiedete sie sich als Pfarrerin z. A. von der Philippusgemeinde zur Klinikseelsorge in Würzburg:

Vom Mürbeteig zur Torte

 

EISINGEN (COP) Vor zweieinhalb Jahren stellte sich Heidi Herbert als frisch gebackene Vikarin vor - seit Samstag nun ist sie offiziell Pfarrerin. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Eisinger Philippuskirche wurde sie von Regionalbischof Helmut Völkel zur Pfarrerin ordiniert.

"Ich habe Ihnen damals erzählt, was alles so in mir drinsteckt, welche Zutaten mir im Laufe meines Studiums beigemengt wurden. Wenn ich mich mit einem Kuchen vergleiche, so sah das Ergebnis in etwa so aus", sagte Heidi Herbert und hielt einen blanken Tortenboden in der Hand. Heute, zweieinhalb Jahre später, seien jede Menge Zutaten hinzugekommen und dies habe sie mittlerweile zu einer Sahnetorte werden lassen. Dabei zeigte sie auf eine gelungene Schokoladen-Sahnetorte, von der die rund 80 Gäste der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eisingen-Kist-Waldbrunn anschließend probieren durften.

Damit möchte sich die 32-Jährige jedoch nicht zufrieden geben: Die höchste Torte der Welt habe über 100 Schichten und sei 38,85 Meter hoch. "Das sehe ich als Herausforderung", bekannte sie lachend und erhielt anerkennenden Applaus.

Keinen Zweifel daran, dass sie ihren Weg gehen wird, hatte der Regionalbischof, Oberkirchenrat Völkel. Er hatte auf Wunsch von Herbert in seiner Predigt auf die Geschichte Abrahams zurückgegriffen, die davon berichtet, wie er aufbricht, um auf Geheiß Gottes loszuziehen und sein Wort zu verkünden. "Ein Lebensabschnitt geht zu Ende und ein neuer beginnt", wandte sich Völkel an Herbert. Er sei sich sicher, dass sie sich stets an ihre Vikarzeit erinnern werde, denn der Anfang sei erfahrungsgemäß das Wichtigste. "Theologin wird man durch das Studium, Pfarrerin durch die Praxis", meinte er und wünschte ihr viel Kraft für das bevorstehende Jahr, das sie als Seelsorgerin in der Universitätsklinik Würzburg verbringen wird. "Möge ihr Aufbruch gesegnet sein", sagte Völkel, bevor er ihr gemeinsam mit ihren Assistenten die Hand auflegte und sie zur Pfarrerin ordinierte.

Schirm, Blumen und ein Buch

Viele segensreiche Spuren habe sie bereits in der Gemeinde hinterlassen, meinte Kirchenvorsteher Dr. Hans-Jürgen Stahl und davon konnten sich die Gäste während der vielen Wünsche überzeugen. Ludwig Götzelmann, Bürgermeister in Kist, zeigte sich von einer Beerdigung beeindruckt, die Herbert trotz Schneegestöbers zu einem für ihn tief berührten Ereignis hatte werden lassen. Damit sie stets gegen solche Wetterkapriolen gewappnet ist, überreichte er ihr im Namen der politischen Gemeinden Waldbrunn, Eisingen und Kist einen Schirm, Blumen sowie ein Buch.

Herzliche Worte sprach auch ihr Mentor, Pfarrer Peter Fuchs, der von ihrer Kreativität und Herzlichkeit sowie von ihren Talenten beeindruckt war. Damit ihr Backwerk gelingt, gab es von Familie Fuchs unter anderem eine Backform mit jeder Menge Backpulver und Hefe als Zutaten.

Eine große Lücke hinterlasse sie und ihr Mann, Vikar Jörg Herbert, ebenfalls im Kirchenchor, meinte Chorleiterin Diana Roth.

Quelle: Mainpost vom 10.09.2006 (von Conny Puls)

 

Die Bilder der Ordination finden sie in der Galerie.


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