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Vikar Knut Cramer (2013-2016)

Einführung in der Philippuskirchengemeinde Eisingen:
 

Liebe Gemeinde in Eisingen, Kist und Waldbrunn,

ich denke das Landeskirchenamt in München hat vor kurzem eine gute Entscheidung getroffen: Ich wurde Ihnen als Vikar zugeteilt.
Erste kleine Eindrücke zeigten mir, dass ich in einer jungen, lebendigen Gemeinde meinen Dienst antreten darf. Ab dem 01. September
werde ich für 2 ½ Jahre von Frau Pfarrerin Oldenburg und Ihnen, liebe Mitarbeiter und Mitglieder, lernen.

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen, damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben werden:

Ich bin in Westerstede geboren und in einem kleinen Dorf in Ostfriesland aufgewachsen. Meine Muttersprache ist daher Plattdeutsch.
Allerdings „entfloh“ ich dem engem Dorfleben nach meinem Abitur 2005 schon zum zweiten Mal für ein Jahr nach Brasilien. Schon das
11. Schuljahr hatte ich im Süden in der Großstadt Curitiba absolviert, nun folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr auf einer 4 km² kleinen
Insel im Nordosten des Landes in einer Baptistengemeinde. Gemeindearbeit und die Begleitung verschiedener kleiner sozialer Projekte
gehörten zu meinen Aufgaben. In Brasilien entdeckte ich allerdings neben meinem Interesse für die Ökumene auch meine lutherische Identität.

Mein Studium verbrachte ich in der Lüneburger Heide in Krelingen, in Leipzig und in Mainz. In Krelingen lernte ich meine Frau Annegret Cramer
kennen, die ihr Vikariat zeitgleich mit mir in der Versöhnungsgemeinde Zell und Margetshöchheim beginnt. Aus Krelingen habe ich nicht nur meine
Frau, sondern auch eine große Begeisterung für die Theologie mitgebracht.
 
In meiner Heimatgemeinde leitete ich vor meinem Studium einen Jugendkreis und half bei der Vorbereitung von Jugendgottesdiensten, in Mainz
wirkte ich im Seniorenbesuchsdienstkreis mit und leitete ein kleines evangelisches Studienhaus. Als Hausteam gestalteten wir in verschiedenen
Gemeinden häufiger Gottesdienste. Ich hoffe, dass ich mich mit diesen Erfahrungen bei Ihnen in Franken einbringen kann.

In großer Vorfreude Neues kennenzulernen grüße ich Sie ganz herzlich,

Ihr (baldiger) Vikar
Knut Cramer

 

Mitarbeiterdank und Abschied von Knut Cramer Eisingen

Zum diesjährigen Mitarbeiterdank und gleichzeitig der Verabschiedung des Vikars Knut Cramer begrüßte Pfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg zahlreiche
Gäste in der Philippuskirche. Der Posaunenchor, der heuer sein 20jähriges Jubiläum feierte, umrahmte die Veranstaltung mit zwei Abendserenaden.

Zu Beginn entband Pfarrerin Oldenburg Vikar Cramer von seinen Pflichten. Die etwas länger als übliche Vikariatszeit war geprägt von Elternzeiten.
Gleich zu Beginn musste sich Knut Cramer auf neue Mentoren einstellen, da die Elternzeit der Pfarrerin begann. Ein paar Monate später folgte er selbst
durch die Geburt von Tochter Nora.

Danach konnte er jedoch sein Hauptprojekt, einen Bibelmarathon, verwirklichen. Er bedankte sich bei der "familienfreundlichen" Gemeinde für immer offene
Türen und auch persönlicher Anteilnahme an seiner Person. Seine Ausbilderin schätzte er als gute Zuhörerin und schenkte einen Blumenstock. Da er sich zur
Zeit zum zweiten Mal in Elternzeit mit Sohn Jaron befindet, ist seine Arbeit als Vikar schon zu Ende.

Nach einer Zwischenstation in Neuendettelsau, wo im November auch die Ordination stattfindet, beginnt er im Januar 2017 für drei Jahre einen neuen Lebensabschnitt mit seiner Familie in Logaweng in Papua-Neuguinea. Dort unterrichtet er mit seiner Frau, die zeitgleich ihr Vikariat in der Gemeinde Zell a. Main
beendet, Pfarrer und Pfarrerinnen zur Ausbildung. Für Interessierte verteilte er ein Foto der Familie mit dem Aufdruck eines Webblocks und den E-Mail-Adressen, sodass der Kontakt bestehen bleiben kann.

Vertrauensfrau Kristina Arnold-Göldner beschenkte den Werder Bremen Fan mit einer grünen Krawatte. Peter Bovensiepen überreichte als Gedankenstütze für Deutschland Eicheln einer deutschen Eiche mit Erde aus den drei Gemeinden in der Hoffnung, dass daraus ein Baum entstehe. Gemeindereferent Bernd Müller
von der katholischen Schwesterngemeinde erinnerte an gemeinsame Kinderbibeltage, Krabbel- und Schulgottesdienste und übergab ein Buch für Kinder und
einen Bocksbeutel. Bürgermeisterin Engert schloss sich mit einem Buch über den "Frieden von Eisingen" an. Vom Frauentreff gab es von Ilse Bromma ein
Kartenspiel für gemeinsame Abende.

Anschließend begann der Posaunenchor den ersten Teil der Abendserenade mit der Nationalhymne von Papa Neuginea. Es folgte Musik aus vier Jahrhunderten
mit Auszügen aus Rock, Pop, Swing und lateinamerikanischen Rhythmen. Begleitet von Ausführungen zu den Komponisten und der Geschichte durch den Posaunenchorleiter Robert Brust kamen Werke von John Stanley (Allemande - ein Schreittanz), Georg Friedrich Händel (Feuerwerksmusik - eine Friedensmusik), Thomas Riegler (Sommermarsch), Helmut Lammel (Choralbearbeitung), Traugott Fünfgeld (Präludium) und Paul Gerhardt (Geh aus mein Herz) zu Gehör.

Bei einem selbst gespendeten reichhaltigen Salatbüfett mit Steaks und Bratwürsten durften sich dann alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu weiteren Klängen
einer zweiten Abendserenade des Posaunenchors unter den Platanen stärken.

Blog: www.cramersinpng.wordpress.com

email: knut.cramer@gmx.de

 


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